Juli 2025, Türkei · Wie alles begann
Ein junger, namenloser Straßenhund sucht im Müll nach Futter und Spielzeug. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Er begegnet Yasar, einem unserer späteren Gründungsmitglieder. Es ist ein magischer Moment – diese eine Begegnung, die alles verändert.
Zurück in Deutschland lässt der Gedanke an den Rüden Yasar und seine Partnerin Jessica – ein weiteres Gründungsmitglied – nicht mehr los. Trotz anfänglicher Skepsis, ob er sich mit ihrem Ersthund Charlie verstehen würde, und dank des Go’s von Jessicas Chef (heute unser 1. Vorsitzender), dass der junge Rüde mit zur Arbeit ins Büro kommen darf, steht fest: Wir holen ihn nach Deutschland und geben ihm ein Zuhause!
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Für die Einreise nach Deutschland benötigt der Kleine Impfungen, einen Tollwuttiternachweis, einen Chip und einen Pass. Das ganze Prozedere dauert vier Monate – und in dieser Zeit muss er irgendwo sicher leben. Also erst einmal runter von der Straße. Deutsche Vereine vor Ort können nicht helfen.
Der Durchbruch? Eine Visitenkarte von einer Tierschutz-Demo im Januar 2025! Ein Verein in der Türkei bietet Hilfe an. Doch erst muss der Hund von der Straße gerettet und ins 360 km entfernte Antalya gebracht werden. Als ein türkischer Partnerverein vor Ort ihn auf Bitten finden und sichern konnte, hatte er eine Kopfverletzung. Seine neue Familie zögert nicht, fliegt hin und bringt ihn in Sicherheit. Aus dem namenlosen Straßenhund wird Cooper.



Das Happy End
Nach Monaten des Bangens und Wartens ist es soweit: Yasar fliegt erneut in die Türkei und bringt Cooper nach Hannover.
Heute ist Cooper angekommen: Er liebt seinen Hundebruder Charlie, schläft im eigenen Körbchen und sorgt als „Wohlfühlmanager“ im Büro für beste Laune. Seinen ersten Urlaub am Meer in Schweden hat er bereits in vollen Zügen genossen.


Coopers Weg war der Funke, der alles ins Rollen brachte – und der Grundstein für JaZZ Tierfreu(n)de e. V.